

Natürliche Materialien
Bei der Sanierung des Amtshofs spielten natürliche Baustoffe und der bewusste Umgang mit dem historischen Bestand eine zentrale Rolle. Lehm, heimisches Holz und viele durchdachte Details prägen das Haus bis heute und verbinden seine jahrhundertealte Geschichte mit modernem Wohnkomfort.


Lehm
Bei der Generalsanierung des denkmalgeschützten Amtshofs stand für uns von Anfang an fest:
Wir bauen mit natürlichen Materialien.
24 Tonnen Stampflehm, ergänzt durch Lehmbauplatten, Lehmsteine und Lehmputz, schaffen heute ein angenehmes Wohnklima in unseren Zimmern.

Holz
Auch Holz spielt im Amtshof eine besondere Rolle. Die Fichten für unsere Holzdielen stammen aus eigenem Bestand, wurden bereits 1997 gefällt und anschließend rund zehn Jahre gelagert, bevor sie im Zuge der Sanierung verarbeitet wurden.
Die Dielen werden traditionell mit einer speziellen Holzbodenseife gepflegt. Auf Lacke, Versiegelungen und Wachse haben wir bewusst verzichtet.



Energie
Auf dem Dach unserer Scheune arbeitet seit 2006 eine Photovoltaikanlage. Für Heizung und Warmwasser nutzen wir überwiegend eine Grundwasser-Wärmepumpe. Dabei dient das Grundwasser als Wärmequelle

Elektrosmog
Bei uns im Amtshof steckt Achtsamkeit bis in die Leitungen:
Es wurden ausschließlich abgeschirmte Stromkabel verwendet.



Dämmung Jasmin
Gedämmt wurde mit „Jasmin", einer Mischung aus 75 % Hobelspänen und 25 % Lehm. Der natürliche Dämmstoff fügt sich damit ideal in die traditionelle Lehmbauweise des Amtshofs ein.

Heiz-und Kühlsystem
In unseren Wohnbereichen sorgt eine kombinierte Wand- und Fußbodenheizung für angenehmen Wärmekomfort. In den Dachschrägen und Außenwänden verlaufen Heizrohre, die in den Lehm eingebettet sind, im Boden (Bitu-Terrazzo) sind sie direkt integriert.
An warmen Tagen wird das System auf Kühlbetrieb
umgestellt. Durch die Leitungen fließt kühles Grundwasser und senkt die Raumtemperatur bei
geschlossenen Fenstern.

